Meine rosarote Welt | Wie ich meine Bilder bearbeite

1. Januar 2018
Meine rosarote Welt | Wie ich meine Bilder bearbeite

Es scheint, als lebte ich in einer rosaroten Welt, in der die Sonne immer scheint und das Licht stets perfekt in meine Bilder fällt.
Schön wär’s.

Da dies leider nicht im Geringsten der Realität entspricht, musste ich mir in Sachen Bildbearbeitung anderweitig helfen und habe so, im Laufe der letzten Monate, unzählige Apps und Filter ausprobiert, um meine Bearbeitung zu optimieren. Zurzeit investiere ich kein Geld in diese Programme, es handelt sich lediglich um kostenlose Apps. Das volle Photoshop-Programm ist definitiv der nächste Punkt auf meiner „Was ich noch lernen muss“- Liste, allerdings bin ich mit meiner jetzigen Bildbearbeitung (noch) mehr als zufrieden. Sollte sich dies ändern, folgt natürlich ein Update-Blogpost für euch. 🙂

Außerhalb der virtuellen Welt bin ich ein wahrhaftiger Ordnungsfanatiker. Ich liebe es, wenn die Dekoration innerhalb meiner vier Wände harmonisiert, alles hell und freundlich ist. So liegt es nahe, dass sich diese Eigenschaft meinerseits auch in meinem Instagram-Feed und auf meinem Blog widerspiegelt.

Nun aber genug gefaselt – hier kommt er: Der Blogpost, der mit am meisten von euch gewünscht wurde:

Das Originalbild sieht meist so aus: zu dunkel, zu farblos, zu „unrosa“.


Im ersten Schritt verwende ich die App VSCO. Ich öffne das zu bearbeitende Bild und lege den Filter A5 über das Foto. Mit Hilfe dieses Filters wirkt das Bild „cleaner“ und eine gute Basis für die weitere Bearbeitung ist geschaffen.

Als nächstes drehe ich die Belichtung hoch und lasse den Schatten gleichzeitig weniger werden. Dadurch wirkt das Bild sehr viel heller. (Achtung: Der Schatten wird hier weniger, je höher ich ihn drehe und nicht andersherum!)

Um nun etwas mehr Farbe zu bekommen, verstärke ich die Sättigung und/oder die Temperatur.

Nachdem dieser Prozess abgeschlossen ist, speichere ich das Foto in der höchsten Auflösung und öffne dieses dann in der App Adobe Photoshop Lightroom CC (diese Variante ist für euer Smartphone kostenlos, enthält allerdings auch nur die Grundfunktionen von Photoshop Lightroom).

Zu allererst wird hier der Weißanteil des Bildes deutlich erhöht und die Lichter verringert. Oft regle ich auch in dieser App die Belichtung des Bildes nochmals etwas nach oben.


Kommen wir nun zu meinem Lieblingsschritt: Die Veränderung der Tönung. Diese verstärke ich immer nach Gefühl, nie zu viel. Selbstverständlich sollen die Fotos immer noch realistisch aussehen. +10 ist hierbei, meiner Meinung nach, ein vernünftiger Wert.

Und fertig ist die Bearbeitung dieses Bildes.

Zum Schluss habe ich noch einen Tipp für euch: Fotografiert ihr gern vor unterschiedlichen Hintergründen, wollt aber immer einen gleichen, leichten Farbstich in euren Bildern haben, empfehle ich euch die App Afterlight.
Ich benutze diese wirklich oft, wenn ich außerhalb meiner Wohnung shoote und der Hintergrund sehr unruhig ist. Mein meist genutzter Filter ist hier der „Light Leak Nr. 11, 21, oder 28. Ich stelle diese immer sehr rosa ein, schraube sie aber immer runter auf ca. 20%, da es sonst zu übertrieben wirkt.
Mit Afterlight habe ich die Gewährleistung, dass der hellrosa Touch in meinem Feed auch in wilder Natur bestehen bleibt. 😉

Ich hoffe, dieser Blogpost war für eure Bildbearbeitung eine Inspiration und ich konnte etwas Licht (und Rosa) ins Dunkle bringen, hihi.

 

4 comments

Benita 1. Januar 2018 - 16:48

Super schöner Blogpost, Juli! War sehr interessant zu lesen, wie so andere ihr Fotos bearbeiten 🙂

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Julispiration 1. Januar 2018 - 22:11

Danke dir, meine liebe Benita. 🙂
Das freut mich wirklich total! ♥

Liebste Grüße
Juli

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Sabrina 2. Januar 2018 - 0:07

Mega maus🙆🏼‍♀️. Echt jedes Detail teilst du. Meine Anerkennung dafür. Liebe deine Bilder

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Julispiration 2. Januar 2018 - 14:23

Vielen lieben Dank Maus! 🙂

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