Regenbogengold haben wir gewollt
Rote Rosen soll’n vom Himmel fallen und nie verblüh’n.
Komm wir fahren nach Amsterdam!

Über das lange Himmelfahrtswochenende sind meine Freundin Jani und ich mit dem Auto nach Amsterdam gekachelt.
Und ich kann euch jetzt schon sagen: Diese Stadt gehört eindeutig zu meinen Lieblingsorten in Europa! Obwohl es, meiner Meinung nach, nicht die klassischen Sehenswürdigkeiten gibt, ist das Flair der Stadt unbeschreiblich.
Allein die Tatsachen, dass die meisten Häuser schief sind, die Fahrradfahrer gefühlt einfach immer Vorfahrt haben, es an jeder Ecke Käse und Tulpen zu kaufen gibt und man doch des Öfteren junge Leute sieht, die temporär eventuell nicht gerade im Besitz ihrer gesamten Sinne sind, machen die Stadt sehr verrückt und sympathisch.
An dieser Stelle ein kleiner Fun-Fact: Ich wusste bis dato nicht, wie Gras riecht. Allerdings kann man es in Amsterdam nun wirklich nicht mehr über-riechen.

Falls ihr demnächst ebenfalls eine Reise in diese wunderschöne Stadt plant, oder einfach nur neugierig seid, möchte ich euch mit diesem Post gern ein paar Tipps geben.

Da sich der Tourismus in den letzten Jahren verdoppelt hat, ist eine Auszeit von der trubeligen Stadt immer eine gute Idee. Hervorragend dafür geeignet ist der  Vondelpark, welcher nebenbei noch zu den beliebtesten, grünen Oasen von Amsterdam zählt. Direkt zu Beginn befindet sich ein Supermarkt und somit ist eine tolle Voraussetzung für ein Picknick gegeben.


Mit neuer Kraft geht es dann zurück in die Innenstadt zum Shoppen.
Von Zara, über Bershka bis Chloe lässt diese Stadt keine Wünsche offen. Alles liegt nah beieinander und ist gut zu Fuß erreichbar. Und falls die Tüten doch irgendwann zu schwer werden, gibt es immer noch die Straßenbahn.

Zur erneuten Stärkung kann ich euch das Restaurant The Avocado Show empfehlen. Na, was gibt es wohl dort zur Genüge? Richtig, Avocadooooos!
Mit einer Wartezeit von 2 Stunden und schlangenähnlichen Abercrombie & Fitch Verhältnissen, sind hier jedoch die Geduldigen unter euch gefragt. Hat man jedoch erst einmal einen Platz ergattert und sich ein Avocado-Toast mit Humus auf der Zunge zergehen lassen können, ist die Wartezeit schon fast wieder vergessen.
Das Restaurant liegt etwas abgelegen in einer kleinen Seitenstraße und genau nach solchen Orten solltet ihr immer Ausschau halten. Setzt euch nicht immer sofort in das erstbeste Restaurant an den Hauptstraßen. Biegt einfach einmal ab und genießt die süßen Ecken von Amsterdam. Ihr werdet erstaunt sein, wo sich überall ein nettes Plätzchen zum Verweilen versteckt.

Zu unserem Glück war genau an diesem Wochenende das Festival Rollende Keukens in Amsterdam. Am Bahnhof sind wir in einen Bus gestiegen und nach ca. 15 Minuten Fahrt hatten wir auch schon das Gelände erreicht.
Über uns leuchtete ein rosafarbener Himmel, dekoriert mit bunten Lichterketten. Tanzende Menschen umgaben uns, gute Musik lag uns in den Ohren und leckeres Essen war an jeder Ecke zu finden. Ein durch und durch empfehlenswertes Festival. Schaut einfach mal nach, zu welchem Termin die nächste Veranstaltung geplant ist.


Amsterdam ist ein Essens-Paradies. Von dicken, holländischen Waffeln, über Käse, bis hin zu bunten Macarons gibt es einfach alles! Und das wirklich fast alle fünf Meter.


Auf dem schwimmenden Blumenmarkt sollte man in jedem Fall auch einmal gewesen sein. Obwohl es hauptsächlich Tulpen-Knospen und Souvenirs gibt, (in unserer Vorstellung erwartete uns ein riesen Meer aus bunten Blumen) ist der Markt schon einen Besuch wert.

Außerdem nicht verpassen solltet ihr eine Grachtenfahrt durch die Kanäle dieser Stadt. Achtet hier darauf, nicht direkt am Bahnhof in ein großes Schiff mit tausend anderen Menschen zu steigen. Diese Boote sind oft überfüllt und haben zudem noch ein Dach und Scheiben, aus welchen man nicht wirklich gut fotografieren und genießen kann. Empfehlen kann ich euch die Open Boat Tours.
Diese befinden sich etwas unterhalb des Bahnhofes und sind, wie der Name schon sagt, offen, viel kleiner und angenehmer. Zudem erreichen diese auch die versteckten, wunderschönen Ecken der Stadt und sind nur ein paar Euro teuer.

In die Coffeeshops haben Jani und ich natürlich auch einen kleinen Blick geworfen. Hauptsächlich findet man hier jedoch die ganzen Touris. Die Einheimischen rauchen zuhause, erzählte uns jemand mit einem leichten Grinsen. Es ist jedoch total verrückt, dass es wirklich an jeder Ecke Cannabis Muffins, Lollies, Eis und sonstige, illegale Sachen zu kaufen gibt.

Ich hoffe, der Blogpost hat euch gefallen und ein bisschen mehr von Amsterdam preisgegeben.

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6 replies on “Traum von Amsterdam

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