Viele von euch haben mich jetzt schon darauf angesprochen, dass sie sich gerne einmal einen persönlicheren Post von mir wünschen. Daraufhin habe ich mich an das Thema Glück gewagt, da es mich in letzter Zeit selbst sehr beschäftigt hat.

Glücklich sein.. was bedeutet das? Shoppen, bis man nichts mehr tragen kann? Das beste Auto zu fahren? Die teuersten Schmuckstücke am Handgelenk baumeln zu haben oder von oben bis unten in Markenklamotten zu stecken? All diese Sachen können glücklich machen.
Der Haken: Sie machen temporär glücklich. Nicht dauerhaft. Irgendwann reichen all diese Sachen nicht mehr aus und man will immer mehr. Bessere Autos, noch mehr Klamotten, noch mehr Schmuck. Nichts reicht mehr. Nichts ist mehr gut genug. Doch wenn man das wahre, das echte, das reine Glück finden möchte, muss man seine Energie und Aufmerksamkeit auf andere Dinge lenken.
Auch, wenn das auf Grund von Arbeit, Uni, Schule und dem ganzen alltäglichen Stress nicht immer so leicht ist. Manchmal weiß man nicht mehr, wo einem gerade der Kopf steht und alles ist zu viel. Ich kann davon zurzeit ein Lied singen. Oft braucht man dann einfach mal ein, zwei Minuten für sich selbst, um sich zu fragen:
Was ist für mich das Wichtigste auf der Welt? Was macht mich so glücklich, dass ich ein Kribbeln im Bauch spüre und kaum noch denken kann vor Freude?

Mit Sicherheit nichts, was man mit Geld kaufen kann. Tanzen, singen, frei sein! Sich so unendlich lebendig fühlen. Mit den besten Freunden so doll lachen, dass der Bauch weh tut. Die Nähe des Freundes genießen. Alles um sich herum vergessen. Sich über die ersten Knospen im Frühling freuen, den Geruch von frisch gemähtem Rasen einsaugen, das Rauschen des Meeres in sich wirken lassen, Sand unter den Füßen knirschen hören, die Punkte eines Marienkäfers bestaunen. Es sind die kleinsten und unscheinbarsten Sachen, die einem das reinste und echteste Glück verspüren lassen können. All diese Dinge habe ich während meiner Zeit im Krankenhaus gelernt. Letztes Jahr, um fast dieselbe Zeit, habe ich dort ein halbes Jahr verbracht, weil ich sehr oft an der Niere operiert wurde. Also spenden kann ich schon mal nicht, sorry 😀 Okay, nein, Spaß beiseite. Wenn man sich nicht einmal selbst anziehen oder essen kann, lernt man sogar diese, doch eigentlich selbstverständlichen Dinge, so sehr zu schätzen. Wie vielen Menschen geht es noch sehr viel schlechter als uns? Überlegt euch das mal! Wir können machen was wir wollen, wir sind frei in unseren Entscheidungen. UNS GEHT ES SO GUT!!!
Und glücklich sein ist so einfach: Nichts für selbstverständlich nehmen und jede Sekunde genießen! Und das Wichtigste: Dankbarkeit. Ich habe die unbeschreiblichste Familie, den allerbesten Freund, die besten Freunde. Ich habe ein wunderschönes Zuhause. Ich habe Essen. Ich bin gesund. Ich darf leben und lieben und all die schönen Dinge genießen, die das Leben für uns bereit hält. Es geht wirklich nicht besser!
Strahlt Freude aus und, ich verspreche euch, es kommt zurück!

eure_juli_julispiration

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2 replies on “How to be happy

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