Hallo meine Lieben,

auf diesen Blog Beitrag haben schon so viele von euch gewartet – jetzt ist es endlich so weit:
Ich stelle euch meine Haarpflege-Routine vor. Ich möchte mich an dieser Stelle auch noch einmal bei euch entschuldigen, dass ich nicht auf jede Nachricht von euch geantwortet habe. Aber dafür klärt dieser Eintrag hoffentlich alle Fragen.

Dazu muss ich sagen, dass ich nicht schon immer so lange und gesunde Haare hatte. Vor ca. 1-2 Jahren waren meine Haare – ungelogen – die Hölle! Sie waren dünn, kaputt und meine Spitzen waren trocken wie die Wüste.
Da ich diesen Zustand unbedingt und so schnell wie möglich ändern wollte, fing ich an, das Internet nach Tipps und Tricks zu durchforsten.
Ich habe fast alles ausprobiert und mir daraus die perfekte Haarpflege-Routine zusammengestellt.

Vorab möchte ich euch jedoch noch vor ein paar Dingen warnen (Achtung, dies ist nur meine persönliche Meinung):

1. Macht niemals den Spliss-Schnitt beim Frisör! Danach waren meine Haare noch viel dünner und der Spliss hat sich ausgebreitet wie ein Lauffeuer

2. Lasst euch nicht von den Friseuren bequatschen und euch teure Produkte andrehen. Ich benutze hautsächlich Produkte aus der Drogerie und die sind nicht mal halb so teuer und funktionieren wahnsinnig gut

3. Geht nicht zu oft zum Frisör. Das hört sich jetzt zwar blöd an, aber es funktioniert. Ich gehe 1 x im Jahr, und zwar immer zwischen Herbst und Winter zum Spitzenschneiden. Das reicht vollkommen aus

4. Ich habe nichts gegen Frisöre, falls das jetzt so rüber gekommen ist 😀

5. Meine Haare sind nicht gefärbt, blondiert oder getönt, deshalb ist meine Pflege-Routine auf unbehandeltes Haar ausgerichtet


Meine Haarpflege-Routine

1. Ich wasche meine Haare nicht jeden Tag. Das war anfangs sehr schwer, da sie am zweiten Tag furchtbar fettig aussahen. Lösung: Trockenshampoo. Es lässt die Haare wieder frisch aussehen und zaubert nebenbei noch tolles Volumen ins Haar.



2.
Ich flechte mir jeden Abend vor dem Schlafengehen einen Zopf. Ich setzte ihn tief am Hinterkopf an, so dass er nicht drückt. Dieser Zopf schützt die Haare in der Nacht vor dem Abbrechen und vor Abreibungen (wenn man sich im Schlaf hin- und her wälzt).

3. Wenn ich weiß, dass ich am nächsten Tag meine Haare wasche, mache ich mir über Nacht das Wunderöl von DM in die Haare. Ich massiere es in meine Spitzen ein (hier ruhig nach dem Motto viel hilft viel) und flechte meine Haare dann zu einem Zopf.

4. Zum Waschen meiner Haare benutze ich das rosa Shampoo von Elvital. Ich hatte es mir anfangs ehrlich gesagt eher aus Spaß gekauft. Es sah einfach super schön in meiner Dusche aus. Aaber: Das Zeug ist der Wahnsinn! Es macht die Haare weich und lässt sie strahlen.


5.
Als Conditioner benutze ich Pantene pro V. Die Anwendung ist aber jedem von euch klar: Shampoo raus, Conditioner rein und 1-2 Minütchen einwirken lassen.

6. Nachdem ich dann auch den Conditioner rausgewaschen habe, kommt die Haarkur (alle 2 Wochen) rein. Die massiere ich auch hauptsächlich in die Spitzen und lasse sie 4 Minuten einwirken. (Eine Packung reicht für 2 Anwendungen). Hierbei ist auch wichtig zu sagen, dass diese 4 Minuten Einwirkzeit vollkommen ausreichen. Es ist nicht nötig, diese Kur über Nacht einwirken zu lassen. Das überpflegt die Haare nur.

7. Nach diesen 4 Minuten spüle ich die Kur mit lauwarmen Wasser gründlich aus. Und nun das fast Wichtigste: Danach wasche ich meine Haare mit komplett kaltem Wasser. Das gibt ihnen einen wunderschönen Glanz. (kleiner Tipp: nehmt eure Haare über Kopf und lasst dann das kalte Wasser drüber laufen. Dann bleibt euer Körper von dem Kälteschock verschont).

8. Nach dem Waschen besprühe ich meine Haare mit der Glisskur. Das mach ich auch oft abends vor dem Flechten oder morgens nach dem Aufstehen.

Danach lassen sich die Haare wunderbar kämmen.

 


9.
Ich föhne oder glätte meine Haare nie. Ich lasse sie Lufttrocknen und das tut ihnen unwahrscheinlich gut. Zudem liegen sie danach auch besser. Wenn ich meine Haare föhne sehe ich danach nur aus wie Marsmännchen, weil sie einfach komplett elektrisch aufgeladen sind und wie kleine Antennen in alle Richtungen abstehen. Also kein Föhnen = nur Vorteile.

10.
Ich benutze diese kleinen Kabelbinder. Ich dachte anfangs wirklich, dass das Quatsch sei. Jedoch bringen sie wirklich was und reißen deutlich weniger Haare beim Aufmachen des Zopfes raus, als gewöhnliche Haargummis. Und sie haben den Vorteil, dass man sie nicht so oft kaufen muss. Sie reißen nicht und wenn sie zu ausgeleiert sind, tut man sie einfach in heißes Wasser und sie ziehen sich wieder zusammen.

So, das war’s soweit. Ich hoffe, ich konnte euch ein wenig inspirieren und alle Fragen beantworten. Falls nicht, lasst mir hier einfach einen Kommentar da. Diese gehen nicht so schnell unter wie die Nachrichten auf Instagram und ich beantworte sie auf jeden Fall – versprochen!

eure_juli_julispiration

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2 replies on “Long Hair? Do care!

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